Systemisch Denken und Arbeiten

Systemisch zu arbeiten bedeutet für mich, systemisch die Welt zu betrachten. Der soziale und gesellschaftliche Kontext und die Wechselwirkung unserer Handlungen sind genau so wichtig wie die Perspektive des Einzelnen. Dort wo Probleme sind, sind auch Lösungen und Ressourcen, diese zu finden und zu leben ist unsere Aufgabe. Aus dieser Betrachtungsweise leite ich therapeutische und beraterische Methoden ab.

 

Die wichtigsten Annahmen des systemischen Ansatzes sind:

  • Neutralität – gegenüber allen Systemmitglieder (Familie, Paar, Ehe, Gruppe, Arbeitskolleg*innen), gegenüber den geschilderten Verhaltensweisen, Problemen und Lösungen
  • Wertschätzende Betrachtung der Klient*innen als Expert*innen für sich und ihre Probleme
  • Die Therapeutin/der Therapeut wird als Teils des Systems betrachtet, es entsteht eine gleichberechtigte Kooperation zwischen allen Beteiligten einer Therapie oder Beratung
  • Lösungsorientierung
  • Kreativität
  • Ressourcenorientierung

Systemische Beratung, Therapie und Supervision sind meist als kurzzeitorientierte Unterstützung und professionelle Hilfe zur Selbsthilfe zu verstehen. Die Kosten und der Zeitaufwand bleiben übersichtlich.

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Systemische Methoden sind sehr vielfältig und kreativ und regen zu Lösungen an. Zu denen gehören u.a.:

 

  • Genogrammarbeit
  • zirkuläre Fragen
  • Skulptur- und Aufstellungsarbeit (in der Gruppe, mit Systembrett, mit Figuren)
  • Arbeit mit verschiedenen Impulskarten
  • Ressourcenarbeit
  • paradoxe Interventionen
  • Visualisierung & Imagination
  • Externalisierung

 

und viel mehr...